Phönix - Ein Teil des Systems

Das Leistungsprofil der PHÖNIX – Soziale Dienste – GmbH ist zunehmend systemisch geprägt. Dabei sehen wir bei dieser Herangehensweise für unsere Klienten Vorteile, die wir Ihnen im Folgenden gerne genauer darstellen möchten.

Vorweg ist es uns an dieser Stelle wichtig, eine Begriffsklärung vorzunehmen, denn der Begriff „systemisch“ ist mittlerweile weit verbreitet und es scheint, dass sich hinter ihm oftmals viele verschiedene Erklärungsansätze verstecken. Wenn wir bei unserer Arbeit davon sprechen, dass wir dem systemischen Ansatz folgen, dann meinen wir damit, dass wir eine ganzheitliche Sicht haben, bei der wir den Menschen, seine sozialen Systeme, seine Umwelt und die Wechselbeziehungen und Zusammenhänge dazwischen sehen.

Das heißt für unsere Arbeit, dass wir davon ausgehen, dass jeder Mensch in soziale Systeme, wie z. B. seine Familie, seine Partnerschaft, seine Arbeitssituation, seine Freizeitsituation (z. B. Freundschaften und Vereine), die Selbsthilfegruppe, den Sportverein und auch Behörden und Krankenkassen, eingebettet ist und es Wechselwirkungen mit anderen Menschen gibt.

Mit diesem Ansatz stehen nicht eine Krankheit oder „Behinderung“ im Vordergrund, sondern die Situation und die Beziehungen, in denen sich ein Mensch befindet.

Je nachdem, inwieweit der Betroffene dieses wünscht, kann z. B. die Familie bei der Begleitung seiner Lebenssituation mit einbezogen werden. Fragen können beantwortet, Hilfsangebote für die Unterstützung von Familienangehörigen gesucht und gefunden werden. Aber auch Fragestellungen, die z. B. aufgrund der Erkrankung zwischen den Familienmitgliedern aufgetreten sind, können Gehör finden. Das gilt natürlich auch für andere Mitglieder des sozialen Bezugssystems.

Unsere Haltung

Wirksames Handeln setzt aus unserer Sicht dabei voraus, dass es auf einer entsprechenden Haltung beruht.

  • Wir gehen davon aus, dass der Kontext einer Person ihr Handeln und Erleben bestimmt.
  • Für uns werden Dinge und Situationen durch den Kontext verständlich, in dem die Person sich befindet.
  • Bei unserer Arbeit sind Anerkennung und Wertschätzung gegenüber allen am Prozess Beteiligten Grundwerte. Das heißt auch, dass wir wertschätzend mit uns selbst umgehen. Dazu erhalten unsere Mitarbeiter beispielsweise regelmäßig Supervision. Denn wir glauben, dass Veränderung, Bewegung und Lernen für unsere Klienten und uns leichter möglich ist, wenn jeder Beteiligte Anerkennung und Respekt erfährt.
  • Freiwilligkeit ist die Grundlage von gemeinsamen Unterstützungsprozessen. Wir respektieren selbst gesetzte Grenzen, die im Begleitungsprozess sichtbar werden.
  • Unterstützungs- und Veränderungsprozesse finden im Dialog statt.
  • Wir gehen lösungsorientiert vor. Das heißt, wir fokussieren eine mögliche Lösung und verharren nicht bei der Problembeschreibung. Dazu betrachten wir darüber hinaus das, was bisher schon durch Bemühungen um eine Lösung geschehen ist, und versuchen, im weiteren Verlauf weitere Lösungsansätze zu finden, mit dem Ziel, die Situation des Betroffenen zu verbessern.